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Dattel-Haselnuss-Schokocreme

Zutaten für 7 Portionen:

  • 150g  Haselnüsse
  • 120g weiche Datteln
  • 2-3 EL Backkakao
  • 3-4 EL Milch oder Pflanzendrink
  • 1TL Vanille
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1 Spritzer Sonnenblumenöl
  1. Haselnüsse in der Pfanne mit Sonnenblumenöl kurz anrösten und zu Mus mixen.
  2. Datteln, Kakao, Vanille, Ahornsirup und Milch hinzufügen
  3. So lange mixen, bis eine feine Creme entsteht. Bei Bedarf etwas mehr Milch hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Quelle: 

Leitenberger, B. (2015). Was sie schon immer über Lebensmittel und Ernährung wissen wollten. Die etwas andere Lebensmittel-FAQ (2. Aufl.). Books on Demand GmbH.

Dattel-Haselnuss-Schokocreme
Macht Kakao glücklich? Viele vermuten, dass bestimmte Stoffe wie Phenylethylamin für das Glücksgefühl verantwortlich sind. Dieser Stoff entsteht beim Fermentieren und Rösten aus Phenylalanin, wird jedoch im Körper durch das Enzym Monoaminoxidase sehr schnell abgebaut. Selbst die Aufnahme von 1,6 g Phenylethylamin zeigte in Versuchen keine Wirkung, während Vollmilchschokolade nur etwa 50 bis 100 mg pro 100 g und Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil bis zu 700 mg pro 100 g enthält. Auch Tryptophan ist nicht der Grund für die Wirkung von Schokolade, denn daraus entsteht nicht direkt Serotonin, sondern zunächst 5 Hydroxytryptophan, das der Körper nur bei Bedarf in Serotonin umwandelt. Als weiterer möglicher Stoff kommt Theobromin infrage, das je nach Kakaoart und Verarbeitung etwa 1 bis 2,5 % des Kakaos ausmacht, ähnlich wie Coffein anregend wirkt und länger anhält. Wenn Theobromin hauptsächlich für das Glücksgefühl verantwortlich wäre, müsste vor allem reines Kakaopulver eine starke Wirkung haben. Tatsächlich wird das Glücksgefühl eher mit gesüßter Milchschokolade verbunden, die nur etwa 30 % Kakao enthält. Wissenschaftler gehen deshalb davon aus, dass vor allem der süße Geschmack und unsere persönlichen Erfahrungen eine wichtige Rolle spielen. Süße Lebensmittel aktivieren das Belohnungszentrum im Gehirn, während Schokolade oft mit schönen Erinnerungen, Belohnungen oder besonderen Momenten verbunden wird. Das Glücksgefühl entsteht somit wahrscheinlich vor allem durch das Zusammenspiel von Geschmack, Belohnung und positiven Erinnerungen und nicht durch einen einzelnen Inhaltsstoff (Leitenberger, 2015, S. 67,68,69).

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