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Vegane Rhabarber Muffins mit feiner Vanillenote

Zutaten für 12 Muffins:

  • 400–450 g geschälter Rhabarber
  • 2 Leinsameneier (je 1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL lauwarmes Wasser, 10 Minuten quellen lassen)
  • 120 ml Rapsöl
  • 300 g Weizenmehl (Typ 405)
  • 100 g Xylit
  • 5 g gemahlene Bourbon-Vanille
  • 150 ml Hafermilch
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Backpulver
  1. Den Rhabarber gründlich waschen, schälen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden.
  2. Die Leinsameneier vorbereiten, indem die gemahlenen Leinsamen mit dem lauwarmen Wasser verrührt und für etwa 10 Minuten zum Quellen beiseitegestellt werden.
  3. In einer großen Schüssel Rapsöl, Leinsameneier und Xylit gut miteinander verrühren, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
  4. Mehl, Salz und Backpulver hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren. Anschließend die Hafermilch unterrühren, bis der Teig geschmeidig ist.
  5. Bourbon-Vanille und den Großteil des Rhabarbers vorsichtig unterheben.
  6. Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
  7. Den Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen. Den restlichen Rhabarber auf den Muffins verteilen und leicht in den Teig drücken.
  8. Die Muffins etwa 45–60 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Mit einer Stäbchenprobe prüfen, ob sie vollständig durchgebacken sind.

Quellen: 

Kolodziejczyk-Czepas, J., & Czepas, J. (2025). Rhubarb as a Potential Component of an Anti-Inflammatory Diet. Foods, 14(24), 4219. Source

Vegane Rhabarber Muffins mit feiner Vanillenote
Rhabarber zählt mit über 2.000 Jahren Anwendung zu den ältesten bekannten Heilpflanzen und wird besonders in der Traditionellen Chinesischen Medizin genutzt. So wurde beispielsweise die Wurzel von Rheum palmatum bei Verstopfung, Gastritis und Entzündungen eingesetzt, während Rheum officinale zur Behandlung von Fieber, Magen-Darm-Erkrankungen und sogar chronischem Nierenversagen verwendet wurde. In anderen Regionen nutzte man etwa Wurzelpasten von Rheum emodi gegen Rheuma und Muskelschmerzen oder Blätter von Rheum acuminatum bei Durchfall und Kopfschmerzen. Auch spezielle Zubereitungen wie in Wein gekochte Wurzeln von Rheum rhaponticum dienten traditionell zur Linderung von Verdauungsbeschwerden oder zur Stärkung der Stimme (Kolodziejczyk-Czepas & Czepas, 2025).

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